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Das Gymnasium Konz setzt auf nachhaltige und zukunftsorientierte Förderung in den MINT-FÀchern

Das hier beschriebene MINT-Konzept (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ist Bestandteil des fest beschlossenen, verbindlichen und dauerhaften Orientierungsrahmens der MINT-Fachschaften am Gymnasium Konz, welcher auf eine umfassende, lebensnahe und nachhaltige MINT-Förderung abzielt und so auf den zentralen SĂ€ulen des Schulprofils basiert. Damit ist die „MINT-Schwerpunktbildung“ schlĂŒssig in das Schulprogramm eingebunden.

Zeichnungen nach Winkel 1980

Koordination der MINT-Förderung am Gymnasium Konz

Am Gymnasium Konz wird die Förderung der MINT-FĂ€cher bzw. des MINT-Unterrichts mit besonderem Engagement vorangetrieben und in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden evaluiert. Die MINT-Förderung und ihre Evaluation werden dabei von der schuleigenen MINT-Steuergruppe koordiniert. Die MINT-Steuergruppe setzt sich aus der bzw. dem MINT-Beauftragten und den Fachkonferenzleiter:innen der MINT-Fachschaften zusammen, kann aber auch auf freiwilliger Basis durch die Mitarbeit weiterer MINT-interessierter Kolleg:innen beratend unterstĂŒtzt werden. Zwischen der MINT-Steuergruppe und der Schulleitung besteht ein stetiger Informationsaustausch und eine enge Zusammenarbeit.

Leitlinien der MINT-Förderung am Gymnasium Konz

1. Handelnder Umgang mit Wissen – Kompetenzzuwachs

Der klassische Weg der in den MINT-Fachdisziplinen etablierten Erkenntnisgewinnung, bestehend aus prĂ€gnanter Problemformulierung, zielgerichteter Hypothesenbildung und (experimenteller) HypothesenĂŒberprĂŒfung (Verifikation, Falsifikation), erfordert in hohem Maße einen handelnden Umgang mit Wissen, wodurch sich zahlreiche didaktisch-methodische Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung ergeben, die dem Anspruch einer umfassenden, lebensnahen und nachhaltigen Förderung fachspezifischer und fachĂŒbergreifender Kompetenzen gerecht werden. Aus diesem Grund steht am Gymnasium Konz das problemorientierte, hypothesengeleitete und experimentelle Arbeiten im Mittelpunkt des MINT-Unterrichts. Es geht darum, gezielte Fragen (an die Natur) zu stellen, diese zu beantworten und hierdurch zu neuem Wissen zu gelangen.

Insbesondere im Zusammenhang der Fragehaltung gegenĂŒber der Natur (Biologie, Chemie, Physik) wird am Gymnasium Konz verstĂ€rkt die vorteilhafte Situation fĂŒr den MINT-Unterricht ausgenutzt, dass es sich um eine Schule im GrĂŒnen handelt, die eine interdisziplinĂ€re Untersuchung verschiedener Umweltkompartimente und NaturphĂ€nomene in unmittelbarer NĂ€he zum SchulgebĂ€ude erlaubt (z. B. Freilandstudien in WĂ€ldern, Weinbergen und Fledermaushöhlen, GewĂ€sser- und Bodenuntersuchungen, Wetteruntersuchungen), wodurch kontextorientierte, ganzheitliche und lebensnahe Lernprozesse in besonderem Maße gefördert werden.

Da sich eine Lebensweltorientierung in aller Regel positiv auf den Lernprozess von SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern auswirkt, richten die MINT-FĂ€cher am Gymnasium Konz ihren Unterricht an sinnstiftenden Kontexten aus. Hierdurch ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten zum ganzheitlichen Lernen, wobei bedeutende kognitive, psychomotorische und affektive Lernziele erreicht werden, was letztlich der so genannten „Goldenen Regel“ von Comenius gerecht wird, „alles, so weit wie möglich, den Sinnen zugĂ€nglich zu machen“, und dem Leitspruch von Pestalozzi entspricht: „Lernen mit Kopf (Denken), Herz (FĂŒhlen) und Hand (Handeln)“.

2. InterdisziplinaritĂ€t – Wissensvernetzung

Problemlösendes Arbeiten in den MINT-FĂ€chern erfordert hĂ€ufig eine interdisziplinĂ€re Herangehensweise. Hierdurch ergeben sich – neben der vertikalen Vernetzung von Wissen – zahlreiche Möglichkeiten der horizontalen Wissensvernetzung, wodurch ein ĂŒberaus wichtiger Beitrag zur Kompetenzförderung geleistet wird. Aus diesem Grund fördern die MINT-Fachschaften am Gymnasium Konz in wechselseitiger Absprache die Bearbeitung interdisziplinĂ€rer Fragestellungen und die EinĂŒbung entsprechender Arbeitsweisen, wobei eine möglichst hohe Verzahnung von Theorie und Praxis realisiert werden soll.

3. SchlĂŒsselqualifikationen – Allgemeinbildung und StudierfĂ€higkeit

Die in den beiden vorausgehenden Abschnitten angesprochene, von den MINT-FĂ€chern forcierte Kompetenzförderung leistet letztlich einen Beitrag zum Erwerb von SchlĂŒsselqualifikationen (Selbstreflexion, SelbststĂ€ndigkeit, TeamfĂ€higkeit, Organisationskompetenz, Projekt- und Produktbezogenheit), die als solides Fundament einer umfassenden und nachhaltigen Allgemeinbildung sowie einer allgemeinen StudierfĂ€higkeit zu betrachten sind. Dabei wird verstĂ€rkt das Ziel verfolgt, SchĂŒler:innen fĂŒr die Wahl von MINT-Berufen und MINT-StudiengĂ€ngen zu motivieren, um so beispielsweise dem ausgeprĂ€gten FachkrĂ€ftemangel im MINT-Bereich entgegenzuwirken.

MINT-freundliche Schule

Das Gymnasium Konz wurde fĂŒr sein herausragendes Engagement im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT-FĂ€cher) am 13. Oktober 2015 als MINT-freundliche Schule in Mainz ausgezeichnet. In Rheinland-Pfalz steht die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen” unter der Schirmherrschaft von Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig sowie der Kultusministerkonferenz.

Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft jÀhrlich diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden dabei auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Im Rahmen dieses Bewerbungsprozesses konnte das Gymnasium Konz die Jury vor allem mit folgenden Punkten ĂŒberzeugen:

    • Die MINT-Schwerpunktbildung ist integraler Bestandteil des Schulprofils und beruht auf dem MINT-Konzept am Gymnasium Konz, das von allen MINT-Fachschaften getragen wird und auf eine umfassende, lebensnahe und nachhaltige MINT-Förderung abzielt.

    • Das Gymnasium Konz besitzt im regionalen und ĂŒberregionalen MINT-Netzwerk Alleinstellungsmerkmale, die sich nicht zuletzt aus seiner Lage im GrĂŒnen und am Wasser (Konzer Bach, Saar, Mosel) ergeben: Zu diesen Alleinstellungsmerkmalen gehören beispielsweise ausgedehnte MINT-Freilandstudien (Umwelterziehung und Umweltanalytik, z. B. Boden- und GewĂ€sseranalytik), die schuleigene Bachpatenschaft „Konzer Bach“ (Kooperation mit der Verbandsgemeinde Konz) und das moderne (Umwelt-)Analytiklabor (s.u.).

    • Das Gymnasium Konz bietet zahlreiche Zusatzangebote im MINT-Bereich, die deutlich ĂŒber den regulĂ€ren Unterricht hinausgehen: AG-Landschaft (z. B. Informatik AG, Imker AG, „Jugend forscht“ AG), Projekttage (z. B. mit den MINT-Schwerpunkten „Umwelterziehung“ und „Umweltanalytik“), Methodentraining (z. B. informationstechnische Grundlagen).

    • Das Gymnasium Konz nimmt jĂ€hrlich an zahlreichen MINT-Wettbewerben teil, z. B. „Jugend forscht“ („SchĂŒler experimentieren“), Biologie-Olympiade, Landeswettbewerb Mathematik, Waldjugendspiele, Facharbeiten-Wettbewerbe.

    • Am Gymnasium Konz wurde seit 2014 mit Hilfe von rund 15 Sponsoren bzw. Förderern ein modernes (Umwelt-)Analytiklabor aufgebaut, das sich als interdisziplinĂ€rer MINT-Förderbaustein versteht und mit einer Vielzahl an High-Tech-MessgerĂ€ten fĂŒr chemisch-analytische bzw. biologisch-analytische Zwecke ausgestattet ist. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des Labors.

BildungsstaatssekretĂ€r Hans Beckmann betonte im Rahmen der Auszeichnungsfeier in Mainz: „Eine solche Profilierung zeigt, dass unsere Schulen ihre SchĂŒler:innen fit fĂŒr die Zukunft machen. Dank gilt dabei vor allem den Lehrer:innen, die dies engagiert vorantreiben, dabei Eltern und außerschulische Partner mit einbinden und so dafĂŒr sorgen, dass der MINT-Bereich fest im Schulprogramm verankert ist.“

Auszeichnungsfeier in Mainz am 13. Oktober 2015, von links: Laura LĂŒcker (ECDL Deutschland), BildungsstaatssekretĂ€r Hans Beckmann, StudienrĂ€tin Beatrice RĂŒttjes (Mathematik- und Physik-Lehrerin, Gymnasium Konz), Dr. Dirk Hannowsky, Studienrat JĂŒrgen Kopp (Chemie- und Biologielehrer, MINT-Beauftragter am Gymnasium Konz), Thomas Sattelberger

 

FĂŒr RĂŒckfragen zu den MINT-AktivitĂ€ten am Gymnasium Konz wenden Sie sich bitte an die MINT-Beauftragte Frau Silke Keck-Dutzschke.

MINT-Imagefilm

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MINT-Schwerpunkte

MINT-Schwerpunkte „Umwelterziehung“ und „Umweltanalytik“ am Gymnasium Konz

Da das Gymnasium Konz eine gĂŒnstige NĂ€he zu zahlreichen geeigneten Standorten fĂŒr umwelterziehende bzw. umweltanalytische Vorhaben aufweist, wird dieser Vorteil schon seit langer Zeit jĂ€hrlich fĂŒr den kontextorientierten, ganzheitlichen und interdisziplinĂ€ren MINT-Unterricht ausgenutzt, wobei vor allem die beiden Fachschaften „Chemie“ und çBiologie“ im Rahmen von Projekten bzw. projektorientierten Vorhaben eng zusammenarbeiten (fachĂŒbergreifende bzw. fĂ€cherverbindende Unterrichtsformen in der Sekundarstufe I und Sekundarstufe II). So wurden am Gymnasium Konz mehrere interdisziplinĂ€re Unterrichtsreihen entwickelt und erfolgreich erprobt, die sich beispielsweise mit der Untersuchung regional ansĂ€ssiger Fledermaus- und Kormoranpopulationen sowie verschiedenen Analysen der beiden Umweltkompartimente „Wasser“ und „Boden“ befassen:

  • z. B. chemische und biologische GewĂ€sseranalytik am Konzer Bach, an der Saar und an der Mosel

    Zeichnungen nach Winkel 1980
  • z. B. chemische und biologische Bodenanalytik am Liescher Berg (unter Einbezug des Ordchideenpfades), wo auf engstem Raum unterschiedliche Ausgangsgesteine (Muschelkalk versus Buntsandstein) und Bodentypen (Rendzina versus Braunerde) vorliegen.

    Zeichnungen nach Winkel 1980

Der umweltanalytische Schwerpunkt erfÀhrt weiteren Auftrieb durch das (Umwelt-)Analytiklabor.

 

MINT-Beauftragte(r)

Am Gymnasium Konz gibt es eine MINT-Beauftragte bzw. einen MINT-Beauftragten, die bzw. der in Zusammenarbeit mit der MINT-Steuergruppe fĂŒr die Entwicklung und Vertiefung des schuleigenen MINT-Konzeptes verantwortlich ist. Als Aufgaben- und Verantwortungsbeschreibung der bzw. des MINT-Beauftragten wurden am Gymnasium Konz folgende Punkte festgelegt.

  • Ansprechpartner(in) fĂŒr Fragen zum schuleigenen MINT-Konzept
  • Beratung zur individuellen MINT-Förderung
  • Vertretung des MINT-Konzeptes und der MINT-FĂ€cher nach innen und nach außen
  • Bindeglied zwischen den MINT-Fachschaften und dem (ĂŒber)regionalen MINT-Netzwerk
  • Information der MINT-Fachschaften ĂŒber Wettbewerbe, Fortbildungen und Projekte
  • Einberufung von Sitzungen der MINT-Steuergruppe

Aktuelle MINT-Beauftragte am Gymnasium Konz: Frau Silke Keck-Dutzschke

Modernes (Umwelt-)Analytiklabor am Gymnasium Konz

Auf- und Ausbau eines modernen (Umwelt-)Analytiklabors am Gymnasium Konz

Das (Umwelt-)Analytiklabor am Gymnasium Konz fungiert als interdisziplinĂ€rer MINT-Förderbaustein (Drehscheibe der MINT-Ausbildung) und ist mit einer Vielzahl an High-Tech-GerĂ€ten – insbesondere fĂŒr analytische Zwecke – ausgestattet. Die Laboreinrichtung richtet sich – nicht zuletzt aufgrund der propĂ€deutisch angelegten Vertiefungsmöglichkeiten – in erster Linie an SchĂŒler:innen der Sekundarstufe II: z. B. regulĂ€rer MINT-Fachunterricht, Betreuung von Facharbeiten, Besonderen Lernleistungen und „Jugend forscht”-Arbeiten.

Blick in das frisch sanierte Umweltanalytiklabor

 

1. Umsetzung und derzeitige Nutzung des (Umwelt-)Analytiklabors

Im Verlauf des Schuljahres 2014/2015 wurde am Gymnasium Konz damit begonnen, ein modernes (Umwelt-)Analytiklabor aufzubauen, was eine Antwort auf die Gegebenheiten darstellt, dass…

  • die Schule eine gĂŒnstige NĂ€he zu geeigneten Analysenstandorten aufweist (z. B. GewĂ€sseranalytik am Konzer Bach, an der Saar und an der Mosel; Bodenanalytik am Liescher Berg, wo auf engstem Raum unterschiedliche Ausgangsgesteine und Bodentypen vorliegen).
  • sich zunehmend mehr SchĂŒler:innen am Gymnasium Konz ĂŒber den regulĂ€ren Unterricht hinaus in den MINT-FĂ€chern bzw. im (umwelt)analytischen Bereich interdisziplinĂ€r und praktisch betĂ€tigen möchten.

Die offizielle Laboreröffnung durch die Behörden erfolgte im November 2015. Das (Umwelt-)Analytiklabor trifft schulintern und in der Öffentlichkeit auf eine breite Akzeptanz und hohe Kooperationsbereitschaft (vgl. 2.3), sodass die Laboreinrichtung in den letzten acht Jahren mit viel Engagement aller Beteiligten – und insbesondere durch die aktuell laufende Generalsanierung des Konzer Schulzentrums – sukzessive ausgebaut und weiterentwickelt werden konnte. Hierdurch war es möglich, zahlreiche High-Tech-LaborgerĂ€te und Profi-Labormöbel anzuschaffen, wodurch sich das (Umwelt-)Analytiklabor zu einem bedeutenden interdisziplinĂ€ren MINT-Förderbaustein entwickeln konnte, der mittlerweile ein wissenschaftspropĂ€deutisches Leuchtturmprojekt in der regionalen Schullandschaft darstellt und auch von anderen Bildungseinrichtungen genutzt wird. Durch den fortschreitenden Ausbau der Laboreinrichtung ist es möglich, dass im Zuge des MINT-Unterrichtes und im Rahmen von Facharbeiten, Besonderen Lernleistungen und „Jugend forscht”-Arbeiten zunehmend auf modernste Technik an der eigenen Schule zurĂŒckgegriffen werden kann. Außerdem sei zu erwĂ€hnen, dass die Einrichtung des (Umwelt-)Analytiklabors der Bachpatenschaft am Gymnasium Konz zugutekommt, die eine kontinuierliche (biologische, chemische und hydromorphologische) ZustandsĂŒberwachung des Konzer Baches erforderlich macht.

Mit Hilfe des (Umwelt-)Analytiklabors wurde ein wertvoller Beitrag zur Auszeichnung “MINT-freundliche Schule” im Jahr 2015 geleistet, es ist ein bedeutender interdisziplinĂ€rer MINT-Förderbaustein am Gymnasium Konz, der sich aufgrund seiner ganzheitlichen (naturwissenschaftlichen) Förderung von SchĂŒler:innen wunderbar mit allen Facetten des am Gymnasium Konz vereinbarten MINT-Konzeptes verzahnen lĂ€sst.

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Bachpatenschaft

Im Jahr 2016 hat das Gymnasium Konz eine Bachpatenschaft mit der Verbandsgemeinde Konz fĂŒr den Konzer Bach ĂŒbernommen.

Es werden biologische, chemische und hydromorphologische Untersuchungen durchgefĂŒhrt, um die biologische und chemische GewĂ€ssergĂŒte sowie die GewĂ€sserstrukturgĂŒte zu ermitteln, auf deren gemeinsamer Basis dann der ökologische Zustand des Baches bewertet werden kann. Im Rahmen dieser Bachpatenschaft veranstaltet das Gymnasium Konz mit den 8. Klassen jĂ€hrlich einen fachĂŒbergreifenden Bachtag, an dem sich die MINT-FĂ€cher Biologie, Chemie, Erdkunde und Physik beteiligen. Die Ergebnisse werden im Unterricht nachbereitet und in die jeweilige Unterrichtseinheit integriert. Der Bachtag bleibt den meisten SchĂŒler:innen ĂŒber lange Zeit in guter Erinnerung und fĂŒhrt im wahrsten Sinne zu einer ganzheitlich-ökologischen Bildung.

Im Zuge von regelmĂ€ĂŸigen projektorientierten Vorhaben werden auch in Biologie- und Chemie-Oberstufenkursen entsprechende GewĂ€sseruntersuchungen zur Bewertung des ökologischen Zustandes durchgefĂŒhrt, die allerdings im Vergleich zu den Bachtagen durch einen deutlich stĂ€rkeren fachlichen Tiefgang gekennzeichnet sind. Dank der Kombination von jĂ€hrlichen stattfindenden Bachtagen und projektorientierten OberstufenaktivitĂ€ten wird eine kontinuierliche ZustandsĂŒberwachung (Monitoring) des Konzer Baches gewĂ€hrleistet, was eine unverzichtbare Grundlage der Bachpatenschaft darstellt.

SchĂŒler:innen am Konzer Bach

Jugend forscht 2023 – Drei PreistrĂ€gerinnen erklĂ€ren ihre Arbeit zur Lumineszenz

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Am 10. Februar 2023 prĂ€sentierten die OberstufenschĂŒlerinnen Alisha Faber, Anne-Sophie Selzner und Lisa Willems ihre Forschungsergebnisse im Fachgebiet Chemie auf dem “Jugend forscht”-Wettbewerb in Trier.

Ihr Wettbewerbsbeitrag trug den Titel “Es werde Licht! – Lumineszenz am Beispiel von ĂŒbergangsmetalldotiertem Zinksulfid”, wobei es sich um ein komplexes und interdisziplinĂ€res Thema handelt, das neben chemischen und physikalischen ZusammenhĂ€ngen auch informations- und elektrotechnische Sachverhalte erschließt.

Die SchĂŒlerinnen arbeiteten zwölf Monate an ihrer Arbeit, fĂŒr die sie im Umweltanalytiklabor des Gymnasiums Konz modernste Messtechnik nutzen konnten. Sie wurden betreut von Studiendirektor JĂŒrgen Kopp.