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14. Februar 2025

Schulskifahrt des Gymnasiums Konz

Auch in diesem Jahr (31.01-08.02.2025) brach der Leistungskurs Sport nebst interessierten Grundkursschülerinnen und -schülern des Gymnasiums Konz zur alljährlichen Skifahrt nach Nauders am Reschenpass auf. Der kleine österreichische Skiort in der Nähe des Dreiländerecks zeigte sich – wie in den vergangenen Jahren auch – von seiner allerbesten Seite und bescherte der Skigruppe eine Woche Kaiserwetter mit täglich unglaublichen neun bis zehn Sonnenstunden und hervorragend präparierten Pisten. Bei diesen hervorragenden Bedingungen fiel das Erlernen der ersten Pflugkurven für die Anfänger, die anschließenden Parallelschwünge und auch das Carven für die Fortgeschrittenen besonders leicht.

Die Schulgemeinschaft des Gymnasiums Konz dankt dem Lehrpersonal für die hervorragende Organisation und Betreuung vor Ort sowie den Schülerinnen und Schülern für das rücksichtsvolle Verhalten während der alpinen Woche!

K. Mertes, S. Steinbach

Neben diesem offiziellen Bericht hat auch eine Schülerin die Erlebnisse der diesjährigen Skifahrt dokumentiert:

Unsere Skifahrt 2025

Die Vorfreude auf die traditionelle Skifahrt begann bereits in der Mittelstufe. Für einen Teil der Stufe bewahrheitete sich dieser Traum durch die Wahl des Sport Leistungskurses. Alle anderen Interessierten mussten weiterhin zittern, ob sie mitfahren dürfen würden.
Erst die Informationsveranstaltung brachte uns wieder näher an unser Ziel, allerdings fingen zu diesem Zeitpunkt auch die Zweifel an, eine gesamte Woche Unterricht zu verpassen, wenn es nicht unbedingt nötig ist.
Dennoch fanden sich am 31.01.2025 27 ambitionierte Schüler auf dem Lehrerparkplatz der Schule ein und machten sich zusammen mit unseren tatkräftigen Lehrer:innen Herr Berend, Herr Mertes, Herr Grundhöfer und Frau Ihrig auf den Weg nach Nauders, Österreich.
Die Gruppe reichte von blutigen Anfängern bis zu Skifahrern mit mehr als zehn Jahren Ski-Erfahrung.
Gegen Mitternacht ging es schließlich los und nach einer knapp elfstündigen, recht schlaflosen Busfahrt trafen wir an unserem Ziel ein. Dort ging es allerdings nicht ganz reibungslos vonstatten, da mehrere fehlenden Taschen im Bus zurückgeblieben waren, welcher aber schon wieder auf dem Weg zurück nach Deutschland war. Während Herr Berend und Herr Mertes diesem hinterherjagten, lebten wir uns in der Herberge, dem Ibex, ein und es ging zu Fuß ein erstes Mal Richtung Skigebiet.
Morgens ging es dann schließlich wahrhaftig los. Nach zügiger Unterteilung in Leistungsgruppen ging es für die Anfänger auf den sogenannten „Idioten-Hügel“ im Tal, während die Fortgeschrittenen die Pisten am Berg erkundeten. Zum Mittag verteilten wir uns
auf die unterschiedlichen Ski-Hütten für ein dringend benötigtes Mittagessen.
Mit den Tagen nahm unser Können zu und auch die Anfänger bezwangen ihre ersten Pisten geschmeidiger, nun auch am Berg.
Unser Können wurde regelmäßig durch Filmaufnahmen dokumentiert, was uns die Möglichkeit gab, uns abends am TV des Aufenthaltsraumes selbst zu sehen und gezielt Rückmeldung zu erhalten. Mit dem erworbenen Können und Sicherheit auf den Skiern kam stetig auch mehr Freizeit dazu, sodass wir ein bis zwei Stunden täglich selbstbestimmt in
Kleingruppen fahren durften. Bevor wir uns versahen, war die Hälfte der Skiwoche vorüber und damit rückte auch die Abschlussprüfung in Form einer Prüfungsfahrt näher.
Übungen wurden individueller, um die Stärken des einzelnen mehr hervorzuheben und die Schwächen auszubessern, und schließlich war es soweit, der letzte Pistentag traf ein und keiner konnte es realisieren. Alles ging viel zu schnell vorbei. Ein letztes Mal üben, eine letzte Überprüfung, ein letztes Mittagessen und schlussendlich eine letzte Talabfahrt.
Bei dieser wurde uns allen bewusst, dass diese Abfahrt die letzte sein würde, die wir in dieser Konstellation zusammen fahren würden. Aber auch alle andere Dinge würden zu einem Ende kommen: keine frühen Morgen mehr, keine zu engen Bäder, kein Drängeln um die Duschen und keine geselligen Abende.
Während unsere geliehene Skiausrüstung abgeholt wurde, begannen wir zu packen, wobei so mancher Koffer Probleme machte.
Am letzten Morgen wurden noch einmal Lunchpakete geschnürt und es ging auf den langen Heimweg. Weitere elf Stunden später waren wir schließlich fast genau sieben Tage später wieder zurück.
Es war eine Erfahrung, wie man sie so nie wieder machen wird. Wir haben viel gelernt, sowohl übers Skifahren als auch über das Zusammenleben in einer Gemeinschaft und vor allem das Bilden einer solchen.
Und deswegen geht hier auch unser Dank an Herrn Mertes, Herrn Berend, Herrn Grundhöfer und Frau Ihrig, die es uns möglich gemacht haben, diese Erfahrung zu sammeln und es eine ganze Woche mit uns ausgehalten haben.

Annette Berg für die Skigruppe der MSS 12