Seit dem Schuljahr 2005/2006 bietet das Gymnasium Konz die Ganztagsschule in der rhythmisierten Form an. Ab 2008/2009 gilt ein neues Konzept (siehe unten ).

Die Rückmeldungen der Eltern aus dem Kreis der GTS-Schüler als auch über die Elternumfrage zur Orientierungsstufe zeigten, dass ihnen vor allem die Förderung der Kinder wichtig ist. Deshalb entschlossen wir uns, ab dem Schuljahr 2005/06 die Ganztagsschule in rhythmisierter Form anzubieten.

Rhythmisiertes Modell heißt, dass die Fünftklässler, die dafür angemeldet sind, in einer Klasse zusammengefasst werden. Diese Klasse hat über den Tag verteilt, zwischen 7.50 Uhr und 15.40 Uhr, sowohl ihren Pflichtunterricht gemäß der Stundentafel als auch zusätzliche Stunden. Das heißt konkret: die Hauptfächer werden um eine über das Regelmaß hinausgehende Stunde erweitert. Das sind 4/5 plus 1 Stunde. Grundsätzlich soll ein Fachlehrer, im besten Fall der Fachlehrer der Klasse des jeweiligen Hauptfaches den Förderunterricht übernehmen, so dass er auf Fragen und Probleme allgemein und beim einzelnen Schüler gezielt eingehen kann. So ist individuelle Förderung sowohl bei schwächeren als auch bei begabten Schülern möglich. Hausaufgaben werden in diese Stunden integriert. Soweit das Budget es erlaubt, werden die Förderstunden zusätzlich mit einer außerschulischen Kraft besetzt
Die Förderstunden werden zusätzlich mit einer außerschulischen Kraft besetzt. In der Regel sind dies Studenten des Lehramts, die das entsprechende Fach studieren. Auf diese Weise kann die Klasse geteilt werden, damit die Förderung effektiver ist.

Es kommen an jedem Tag Hausaufgabenstunden hinzu, in denen die schriftlichen Hausaufgaben erledigt werden.

Die größere Anzahl von Stunden, die dem einzelnen Lehrer zur Verfügung stehen, erleichtern den Übergang des Schülers von dem klassenlehrerzentrierten System der Grundschule zu dem fachlehrerzentrierten System der fortführenden Schule. Der Bezug zum Lehrer wird persönlicher, eine bessere Betreuung sowohl quantitativ als auch qualitativ ist gewährt.

Der Stundenplan wird, so weit möglich, so gestaltet, dass ein Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung vorhanden ist, d.h. Fächer, die nur intellektuelle Anforderungen stellen, wechseln sich ab mit kreativen und sportlichen Stunden (= rhythmisiert).
 
Ein Stundenplan könnte etwa wie folgt aussehen (Modell!!!):

 

Das neue Konzept ab 2008/2009


Seit dem Schuljahr 08/09 enthält die Stundentafel für alle 5. und 6. Klassenstufen 30 Wochenstunden (vorher 28), da die 2. Fremdsprache  bereits in der 6.Klassenstufe eingeführt wurde.
Diese Erhöhung der Wochenstundenzahl bedingt eine Veränderung des ursprünglichen Konzepts, da für die freie Gestaltung der Ganztagsschule weniger Zeit zur Verfügung steht. Sowohl die AG-Zeit als auch die Förderstunden werden reduziert. Zum Teil profitiert davon jedoch die Hausaufgabenzeit.

Das Mittagessen und die Freizeit

In der Mittagszeit erhalten die Schüler in der Mensa ihr Mittagessen. Herr Disch bereitet es täglich frisch zu und richtet sich nach dem Geschmack der Kinder. Der finanzielle Beitrag der Eltern beläuft sich auf 3,00 €.

Nach dem Mittagessen haben die Kinder eine kurze Freizeit, die sie frei gestalten können. Spiele stehen zur Verfügung.


Die Arbeitsstunde

In der Arbeitsstunde fertigen die Schüler ihre Hausaufgaben an. Die Kinder sollen lernen, die Anfertigung ihrer Hausaufgaben selbstständig zu organisieren und z.B. auch vorausschauend Hefte einzustecken, um Hausaufgaben für den übernächsten Tag machen zu können. Die Lehrbücher für die Fächer und einzelnen Klassenstufen befinden sich in den GTS-Räumen, so
dass die Schulranzen nicht zu schwer werden. Die Lehrer bemühen sich freundlich und fachkompetent die Bedingungen für eine entsprechende Arbeitsatmosphäre zu schaffen.

Lernen und Üben - Fördern und Fordern

Ein großer Vorteil unserer GTS ist es, dass an jedem Nachmittag Fachlehrer die Arbeitsstunde betreuen, damit die Schüler sich mit Fragen an sie wenden können. Auch in dieser Zeit ist zusätzlich eine Studentin oder ein Student für das Lehramt als außerschulische Kraft eingesetzt. Sie/Er betreut und fördert einzelne Schüler oder Kleinstgruppen.

So lassen sich kleinere Probleme bei den Hausaufgaben meist schnell beheben. Aber das heißt nicht, dass z.B. mündliche Aufgaben oder das Üben nicht noch zu Hause geleistet werden müssen.

Die Ganztagsschule entlässt die Eltern nicht aus ihrer Fürsorge für die schulischen Belange des Kindes. Eine Unterstützung seitens der Eltern ist wünschenswert, bei manchem Kind notwendig.


Das Andere Lernen

Im dritten Teil der GTS, dem Anderen Lernen, werden Arbeitsgemeinschaften angeboten, die themenbezogene oder auf außerunterrichtliche Interessen bezogene Projekte beinhalten, z.B. naturwissenschaftliche Experimente, Sport, Kochen,

Die Schüler wählen zu Beginn der Halbjahre ihre AG's. In 90% der Fälle kann die Erstwahl berücksichtigt werden. Wir arbeiten auf Grund unserer Erfahrungen ständig an Optimierungen. Dabei legen wir Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern.
Unsere AGs im Schuljahr 2013/2014:

Auf zur Kletterwand, Basketball, Basteln und Kunst, Break dance, Erlebnis outdoor, Fotografieren statt Knipsen, Kochen, Mit Hunden leben, Mit Medien umgehen, Sport

 

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