Mathe? Kann ich nicht. Das ist mir zu viel Kopfrechnen!

Das hört man allzu häufig, vor allem in der Schule. Aber Mathe kann echt Spaß machen! Das hat sich uns mal wieder beim Tag der Mathematik in Landau gezeigt, zu dem wir, rechenbegeisterte Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 10 und 12, am 20. März gefahren sind. Auch wenn wir leider schon um 6.30 Uhr los mussten. Zwei Stunden Busfahrt, die wir mit schlafen, lesen, spielen oder sogar lösen von Aufgaben aus vorherigen Jahren füllten, brachten uns schließlich an die Landauer Universität. Nach einer kurzen Willkommens- und Einführungsrede der Wettbewerbsleiter, die wir mit Schülern anderer teilnehmender Schulen anhörten, war es schon so weit für den ersten Gruppenwettbewerb. In Gruppen von vier bis sechs Teilnehmern machten wir uns an die kniffligen Aufgaben, für welche wir die uns bekannten Formeln und Rechenwege aus dem Mathematikunterricht verwenden konnten. Aber vor allem mussten wir auch Gebrauch von Verstand, Logik und Um-die-Ecke-Denken machen. Nach 45 Minuten Denksport sollten wir unsere Gehirnzellen noch weiter anstrengen, und zwar im Einzelwettbewerb. Für drei Aufgaben hatten wir ebenfalls 45 Minuten Zeit, jedoch konnten wir keine Teampartner mehr nach Hilfe fragen, sondern mussten uns auf unser eigenes Köpfchen verlassen. Nach einer Vorlesung und einer wohlverdienten Mittagspause in der Cafeteria, machten wir uns auf zu einem weiteren Gruppenwettbewerb, den Speedwettbewerb. Nun warteten wir alle gespannt auf die Ergebnisse. Hatte vielleicht irgendwer einen dritten oder zweiten Platz gemacht? Oder vielleicht sogar den Ersten? 

Noch drei teilweise sehr interessante Vorlesungen trennten uns von den Preisverleihungen, und schließlich war es soweit. Aufgeregt verfolgten wir, wie einer nach dem anderen die Bestplatzierungen nach vorne gerufen wurden, um ihre Preise samt Pokal entgegenzunehmen. Und tatsächlich, wir waren auch mit dabei.  Ein dritter Platz im Einzelwettbewerb ging an Felix Noth (Klasse 10d). Ein weiterer dritter Platz ging an ein Team aus der Mittelstufe, bestehend aus Finn Jamros (Klasse 10a), Georg Zerbe (Klasse 10a) Nik Schönberg (Klasse 10a), Elisa Ostermann (Klasse 10a) und Pascal Kohl (Klasse 10b). Aber auch die Oberstufe ging nicht leer aus: den zweiten Platz im Gruppenwettbewerb erreichten Schüler eines Mathematik Leistungskurses der Stufe 12 mit den Teilnehmern Felix Weber, Jakob Kramp, Max Jamros, Michael Gudd und Lina Bucher.

Auch wenn uns der Tag mit vielen schönen und bleibenden Eindrücken hinterließ, wir definitiv einiges gelernt und dabei viel Spaß hatten, waren wir froh, endlich wieder nach Hause zu kommen. Denn Kopfrechnen ist wirklich anstrengend!

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