Mathematik zum Anfassen

Die Ausstellung „Mathematik zum Anfassen!“ wurde auch in diesem Jahr im Zeitraum vom 4. März bis zum 26. März an der Universität in Trier angeboten und ermöglichte Besuchern aller Altersgruppen die Mathematik selbständig anhand von MZA 1anschaulichen Experimenten zu entdecken. So fuhren ebenso die beiden Mathematikleistungskurse der MSS 11 des Gymnasium Konz gemeinsam nach Trier um sich dort die Ausstellung anzuschauen. 

Die einzelnen Exponate stammen aus dem Mathematikum in Gießen sowie von der Universität Trier.

 

 

Nach einer Mittagspause in der Mensa begann der eigentliche Teil des Ausfluges. Schnell verteilten sich die Schüler an den verschiedenen Stationen und fingen eigenständig an zu arbeiten und die im Unterricht gelernte Mathematik auf eine kreative und alltagsgerechte Weise anzuwenden.

 

An Tischen waren verschiedene Würfelspiele oder Knobelrätsel aufgebaut, wie das Farb-Sudoku oder Modelle, die den Satz des Pythagoras veranschaulichten.

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Gemeinsam wurde die „Leonardo-Brücke“, eine Bogenkonstruktion des Erfinders Leonardo da Vinci, gebaut. Für den Zusammenbau wird viel Geschick benötigt, da diese Brücke komplett ohne Nägel, Schrauben oder Seile zusammen hält und nur einzelne Hölzern verwendet werden dürfen.

Sehr eindrucksvoll war die Darstellung der vielen Nachkommastellen der irrationalen Zahl Pi. Allein auf dem ersten Plakat waren mehrere Tausende zu erkennen. Ein Computer ermöglichte es, die Ziffern des eigenen Geburtstages zu suchen, welche man danach auf den Aushängen entdecken konnte.MZA 7

Die Station „Ich bin eine Funktion“ war eine von vielen schönen Stationen. Mithilfe der Zahlen auf der Matte musste man sich auf der Linie auf und ab bewegen. Der Bildschirm zeigte jeweils die vorgegebene und die zu zeichnende beziehungsweise zu laufende Funktion. Dies war teilweise, aufgrund der sich verändernden Steigung des Graphen, gar nicht so einfach und erforderte etwas Übung.

„Knack den Code“ war eine der Stationen an dem man die Bedeutung geheimer Sätze herausfinden konnte. Die Verschlüsselungen bestand darin, dass den einzelnen Buchstaben andere Buchstaben zugeordnet wurden. Aus den auf den ersten Blick nicht lesbaren Sätzen entstanden so Zitate von Mathematikern oder Erfindern.

 

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Auch andere Klassen der Jahrgangsstufe 5 und 7 haben sich die Ausstellung angeschaut und waren mit Freude dabei, die Mathematik auf die haptische und optische Art zu erfahren und zu begreifen.

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Ein Grundkurs der MSS 12 hat sich zudem den Vortrag "Star Trek -Physik ", welcher im Rahmen der Ausstellung stattgefunden hat, angehört und zum Beispiel erfahren, warum genau 1.771.551 puschelige Tribbles in den Laderaum der Enterprise passen.

 

Fazit: Insgesamt war "Mathematik zum Anfassen" für die Schülerinnen und Schüler und begleitende Lehrerinnen und Lehrer eine rundum gelungene Abwechslung zum Unterricht - informativ, spaßig, lehrreich und mathematisch.

 

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